Elba

TOSKANISCHER ARCHIPEL

Autor: D. Chrimpakis

Wenige Meilen von der Toskanischen Küste entfernt liegt die Insel Elba, welche trotz der Nähe zum Festland seine unberührte Natur und ein Meer von außerordentlicher Schönheit bewahrt hat. Der Archipel zieht sich mit seinen 7 Inseln vom Argentario bis Gorgona. Die Sage berichtet von den Insel als den Töchtern der Tyrrhenischen Venus, den Edelsteinen ihres Diadems. Realität und Phantasie vereinen sich hier, um die Schönheit und Poesie der Inseln zu besingen.

DISTANZEN von Elba (Portoferraio)

Giannutri          (Cala Spalmatoi)         mg. 10
Giglio               (Porto)                         mg. 15
Montecristo     (Cala Maestra)             mg. 45
Pianosa            (Cala S. Giovanni)       mg. 54
Elba                 (Porto Azzurro)           mg. 46
Capraia            (Porto)                        mg. 26
Bastia              (Porto)                        mg. 41
Pianosa            (Cala S. Giovanni)       mg. 25
Salivoli             (Marina)                      mg. 14
Etruska            (Marina)                      mg. 22
Punta Ala         (Marina)                      mg. 20

AUSGANGSHÄFEN

 

Salivoli Marina 42° 55’ 870N – 010° 30’ 450E

Anreise:      Flug bis Flughafen Pisa Galileo Galilei 60’ Auto, oder 120’ Auto vom
                  Flughafen Firenze Peretola

                  Zug bis Bahnhof FS Campiglia 15’ Bus

                 Auto von Norden – Autobahn A 12 (Genova – Rosignano) Ausfahrt 
                 Rosignano, SS 1 (Aurelia) Ausfahrt km 246, Venturina

                 Auto von  Süden SS 1 (Aurelia) Ausfahrt km 246, Venturina

Puntone Scarlino Etrusca Marina 42° 53’ 065 N – 010° 46’ 370 E

Anreise:      Flug bis Flughafen Pisa Galileo Galilei 60’ Auto, oder 120’ Auto vom
                   Flughafen Firenze Peretola.

                  Zug bis Bahnhof FS Follonica 15’ Bus

                  Auto von Norden – Autobahn A 12 (Genova – Rosignano) Ausfahrt
                  Rosignano, SS 1 (Aurelia) Ausfahrt km 222, Scarlino

                  Auto von Süden SS 1 (Aurelia) Ausfahrt km 222, Scarlino bis 
                  Punta Ala.

Punta Ala Marina 42° 48’ 650N 010° 44’ 180E

Anreise:      Flug bis Flughafen Pisa Galileo Galilei 60’ Auto, oder 120’ Auto          
                   vom Flughafen Firenze Peretola

                   Zug bis Bahnhof FS Follonica, 30’ Bus

                   Auto von Norden Autobahn A 12 (Genova – Rosignano) Ausfahrt
                   Rosignano, SS 1 (Aurelia) Ausfahrt km 222, Scarlino

                   Auto von Süden SS 1 (Aurelia) Ausfahrt km 222, Scarlino bis Punta 
                   Ala

Cala Galera Marina 42° 48’ 650N 010° 44’ 180E

Anreise:      Flug bis Flughafen Roma Fiumicino, 120’ Auto

                  Zug bis Bahnhof FS Orbetello

                  Auto SS 1 (Aurelia)

 

Elba

Die Insel, welche nächster Nähe der Küste liegt, ist in weniger als einer Stunde erreichbar. Sie ist die größte Insel des Archipels und die drittgrößte Insel Italiens. Sie besitzt 6 Häfen und eine Unmenge von Buchten und Ankerplätzen. Der größte ihrer Häfen ist Portoferraio, gefolgt (im Uhrzeigersinn) von Cavo, Rio Marina, Porto Azzurro, Marina di Campo und Marciana Marina.

Umsegelung der Insel: von Portoferraio ausgehend, trifft man bald nach Capo della Vita auf die Isola die Topi, von welcher aus man einen wunderbaren Blick auf die Überreste einer Villa aus Romanischer Zeit hat. Die folgenden Inseln im Kanal von Piombino, Cerbioli mit ihrer Steilküste und Palmaiola aus Kalkgestein, bieten schöne Badegelegenheiten. Der Ostküste folgend trifft man auf die kleinen Inselchen Ortano und Liscoli, währen man im Golf von Marina di Campo ankommt, trifft man auf die wunderbare Baia di Fetovaia, (direkt nach dem Golfo di Lacona), welche von flachen Steinen umgeben ist und einen sehr beliebten Strand besitzt. Nach Marciana Marina öffnen sich die Buchten von Procchio, Biodola und Viticcio mit Mediterranen Vegetation und  weißen Stränden.

Portoferraio ist der Haupthafen der Insel, in welchem auch der Grossteil der Fähren ankommt. Segler finden Platz in der Darsena della Citta Vecchia, gleich links neben der Hafeneinfahrt und bei den Schiffswerften. Im Hinterland von Portoferraio (San Martino), befindet sich der Wohnsitz Napoleon’s, während die angrenzende Villa die Pinakothek Foresiana beherbergt. In der Palazzina die Mulini befinden sich verschiedene Andenken, unter anderem der von Napoleon gestiftete Drappo con le tre Api.

Cavo ist das erste Dorf nach Capo della Vita (der nördlichen Spitze Elba’s). Der Hafen ist oft sehr voll und kann nur kleine Yachten mit einem maximalen Tiefgang von 2 Metern aufnehmen. Sehr zu empfehlen ist die vor allen Winden außer den Ostwinden bietet.

Rio Marina: nach Süden segelnd trifft man auf den Hafen von Rio Marina, welcher kürzlich mit schwimmenden Stegen ausgestattet wurde und bei starken Nord- und Ostwinden eine beträchtliche Brandung aufweist. Das Dorf ist charakteristisch mit seinen engen Gassen und bietet auch in der Hochsaison ruhige Ankerplätze. Sehenswert ist das Mineralien – Museum.

Porto Azzurro bietet einen der schönsten Häfen des Tyrrhenischen Meeres mit seiner tiefen Bucht, welche von zwei Festungen gesäumt wird. Ankerplätze bei den Schwimmstegen, sowie den Schiffswerften. Die Tiefe der Bucht ermöglicht es, auf halbem Weg zwischen dem Dorf und den Werften zu ankern, was guten Schutz vor allen Winden vom Meer bietet, aber keinen Schutz vor den Winden aus Küstenrichtung. Die Straßen des Dorfes sind auch Nachts sehr belebt und bieten zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, sowie Bars und Restaurants bis spät in die Nacht.

Marina di Campo: einziger Hafen im Süden der Insel und nächster Ausgangspunkt um die Insel Pianosa zu erreichen (12 mg). Der Hafen ist vor Nord und Westwinden geschützt, nicht aber vor den Südostwinden. Er ist ein charakteristischer Fischerhafen, welcher im Sommer aber immer sehr überfüllt ist, weswegen das Ankern in der Bucht vorzuziehen ist. An den Flanken der Berge sind die Dörfer San Pietro, S. Ilario und La Pila zu sehen.

Marciana Mariana ist der ideale Ausgangshafen für Segeltörns Richtung Corsica (Bastia 34 mg, Macinaggio 35 mg, Capo Corso 38 mg und Capraia 22 mg). Das Dorf ist um einen alten Fischerhafen am Fuße des Berges Capanne gebaut und gilt als der mondänste Ort der ganzen Insel, mit seinen Bars, Restaurants und Diskotheken. Zahlreiche Ankerplätze unter dem Turm, an den Schwimmstegen, am Hafeneingang.

Gorgona
Sie ist die kleinste Insel des Archipels. Bis heute Gefängnisinsel, welche durch ihr natürliches Potential eine außergewöhnliche Chance der Wiedereingliederung der Häftlinge und ein weites Feld experimenteller Ecosystem – Techniken bietet.

Capraia
Sie ist die dritte der „Schwestern“ des Archipels, vulkanischen Ursprungs und eine der schönsten mediterranen Inseln überhaupt. Reich an Vegetation ist sie in jeder Jahreszeit einen Besuch wert. Der schönste Aussichtspunkt ist der Monte delle Penne, von welchem man den größten Teil der Insel überblicken kann und welcher viele Möglichkeiten für lange Spaziergänge bietet. Einziger Anlegepunkt ist der kleine Hafen der Insel, in dem man ankern kann, welcher, aber vor dem Grecale keinen Schutz bietet. Bitte beachten Sie alle Einschränkungen, da sich die Insel in einem Naturschutzgebiet befindet. In Cala Mortola befindet sich ein kleiner Strand, der, von Steilküsten eingefasst, nur vom Meer aus zu erreichen ist. Das Dorf, welches man problemlos zu Fuß erreicht, bietet, außer seinem wunderbaren Panorama, nette Lokale und ausgezeichnete Restaurants.

Corsica
Das Paradies der Küstensegelung, weniger als 20 mg von Elba entfernt, bietet ein fortwährend wechselndes Schauspiel mit seinen wilden, oft einsamen, von weißen Stränden eingesäumten Küsten und kristallklarem Wasser. Die Küstenstriche sind mit einigen gut ausgerüsteten Häfen versehen, welche guten Schutz bieten, auch wenn sie im Sommer meist sehr belebt sind.

Giglio
Die Insel bietet wenige Anlegeplätze und weist bei Nord- und Süd- Ostwind starke Brandung auf. Eine ruhige Bucht zum Ankern ist die Canelle, welche guten Schutz vor Nord- und Westwinden bietet, aber vor Schirokko und Ostwind ungeschützt ist. Wunderschön ist die Bucht Campese. Von Giglio Castello genießt man einen atemberaubenden Ausblick. Auch der Borgo Medievale zu besichtigen auch der Borgo Medievale. Für den Rückweg zur Marina lohnt es sich, dem alten Eselspfad durch die dicht mediterrane Vegetation zu folgen, welcher in einem einstündigen Spaziergang zum Hafen hinunterführt.

Giannutri
Die Insel, aufgrund der zahlreichen Möwen, die hier leben, auch Isola die Gabbiani genannt, ist ein Paradies der unberührten Natur. Da sie unter Naturschutz steht und fast ausschließlich von Klippen umgeben ist, sind die einzigen Anlegestellen Cala Spalmatoi auf der Ostküste und Cala Maestra auf der Nordwestküste. Ein wahres Paradies für Taucher ist die Cala del Lino mit ihrer suggestiven Grotte.

Montecristo
Sie ist die unzugänglichste, aber sicher auch die schönste der Inseln des Archipels und Teil eines biologischen Reservarts, weshalb Transit und Anlegen untersagt sind. Für einen Besuch jeglicher Art benötigt man eine spezielle Erlaubnis. Auf der Insel sind einige rare Exemplare der Tier- und Pflanzenwelt, wie die Vipernart Aspis Montecristi zu finden. Delfine, Pottwale und Furchenwale bevölkern das Meer. Für Führungen benötigt man die spezielle Erlaubnis der Azienda Foreste Demaniali von Follonica.

Pianosa
Aus der ehemaligen Strafkolonie ist ein Naturreservat von außergewöhnlicher Schönheit geworden, welches von Marina di Campo aus leicht zu erreichen ist. Außer dem kristallklaren Wasser, in dem man Schwärme von Delfinen bewundern kann, ist die Insel auch ihrer besonderen Flora und Fauna einen Besuch wert. Der einzige Platz, an dem das Baden gestattet wird, ist der wunderbare Strand der Cala Giovanna, von welcher aus man über einen Pfad zu den Bagni di Agrippa, einer alten Thermalbadanlage aus dem I. Jh. v. Chr. gelangt

Monte Argentario
Der Monte Argentario, eines der berühmtesten Gebiete der Toskana, war ursprünglich eine Insel, Insula Matidiae, so genannt nach seinem Besitzer, Matidia, Neffen des Kaisers Traiano. Die heutige Halbinsel, welche durch eine ungezähmte Natur, die malerischen Ecken und lebhafte Städtchen ein magnetischer Anziehungspunkt ist, stellt aufgrund seiner wunderschönen Küsten außerdem ein beliebtes Ziel für Taucher dar.

Die drei wichtigsten Häfen sind: Porto Santo Stefano auf der Nordküste mit 560 Anlegeplätzen an Schwimmstegen, Porto Ercole auf der Ostküste, dessen Bucht durch einen ca. 350 Meter langen Kai geschützt ist und Marina di Cala Galera, welche ca. 800 Plätze für Yachten bis zu 60 Metern zu bieten hat und auch über alle nötigen Services für Segler verfügt.

Die Halbinsel ist reich an Wanderwegen, welche durch dichte Korkeichen- und Steineichenwälder führen. Sehenswerte Volksfeste sind der Palio marinaro di Porto Santo Stefano am 15 August und die nächtliche Prozession der Fischerboote in der Bucht von Porto Ercole zu Ehren des Heiligen Sant’ Erasmo am 2.Juni.  

 
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